Woher kommt eigentlich unser Wohlstand? (Teil II)

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Woher kommt eigentlich unser Wohlstand?
Teil II: Globalisierung und Freihandel
Im seinem zweiten Vortrag auf der Austrian Academy 2020 ging der Ökonom Stefan Kooths zunächst wieder auf die grundlegende Rolle des Theorems der komparativen Kostenvorteile ein, das, wie er mit Nachdruck unterstrich, gesellschaftskonstituierend ist. Es ist nämlich der Grund dafür, weshalb am gegenwärtigen ökonomischen System jeder unabhängig von seiner jeweiligen Produktivität teilnehmen und dem Anderen auf Augenhöhe begegnen kann.
Als Koordinationsmechanismus einer arbeitsteiligen Gesellschaft hat sich die marktwirtschaftliche Ordnung als der Zentralverwaltungswirtschaft überlegen erwiesen, weil sie besser mit Wissen umgehen kann, wie vor allem der Wirtschaftsnobelpreisträger Friedrich August von Hayek aufgezeigt hat. Der Großteils des Wissens ist nämlich personenbezogen und lässt sich nicht zentralisieren. Die dezentrale Kommunikation in einem Marktsystem funktioniert über Preise.
Ebenso kehrte Kooths die zentrale Rolle des Unternehmers hervor und erläuterte, weshalb unter Wachstum aus volkswirtschaftlicher Sicht ein Steigen der Arbeitsproduktivität zu verstehen ist. Ein großer Teil seines Vortrags widmete sich danach der Bedeutung von Globalisierung und Freihandel für den Wohlstand, aber auch für den Frieden. Zuletzt entkräftete Kooths zahlreiche Klischees gegen den Freihandel anhand einer deutschen TV-Sendung.
Kooths leitet das Prognosezentrum im Institut für Weltwirtschaft (Universität Kiel) und lehrt an der University of Applied Sciences Europe, Campus Berlin. Seit vergangenem Jahr ist er auch Vorsitzender der Friedrich A. von Hayek-Gesellschaft.

Dieser Vortrag wurde bei der AUSTRIAN ACADEMY 2020 „Marktwirtschaft und Unternehmertum – ihr Beitrag zu einer freien und menschlichen Gesellschaft” gehalten. Teilnehmerinnen und Teilnehmer der mehrtägigen Veranstaltung waren 20 Studenten und junge Berufstätige, die aufgrund eines Bewerbungsverfahrens ausgewählt wurden und vom Austrian Institute, dem Organisator der Veranstaltung, ein Vollstipendium erhielten. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit der Friedrich August von Hayek-Stiftung für eine freie Gesellschaft (Berlin) sowie mit Unterstützung der Österreichischen Industriellenvereinigung (IV) statt.

Hier finden Sie das Programm und alle Vorträge, die als Video oder in schriftlicher Form erhältlich sind. Und hier geht’s zur Hauptseite der Austrian Academy.

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