Folgen der Politik des billigen Geldes

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Die immer expansiveren Geldpolitik gefährdet den Fortbestand der freien Marktwirtschaft. Das unterstrich Gunther Schnabl (Universität Leipzig) in seinem zweiten Vortrag auf der Austrian Academy 2020. In Japan zieht diese Politik schon seit den 1990er Jahren sämtliche unerwünschte Nebeneffekte nach sich. Dieselben Begleiterscheinungen beginnen sich spätestens seit der Finanzkrise 2007/2008 auch in Europa breit zu machen. Dazu gehören massive Umverteilungen, etwa vom privaten zum staatlichen Sektor, von der Real- zur Finanzwirtschaft, von den Armen zu den Reichen und von den Jungen zu den Alten. Auch Monopolisierungstendenzen nehmen zu. Die Corona-Hilfspakete der EU und die damit immer abenteuerlicher werdende Geldschöpfung durch die Europäische Zentralbank verheißen nichts Gutes: Sie führt zu einer schleichenden Verstaatlichung ganzer Wirtschaftszweige und durch die zunehmende Rolle des Staates in wirtschaftlichen Entscheidungen zu vorhersehbaren und gravierenden Wohlstandsverlusten, von denen am meisten die unteren Schichten der Gesellschaft betroffen sein werden.

Dieser Vortrag wurde bei der AUSTRIAN ACADEMY 2020 „Marktwirtschaft und Unternehmertum – ihr Beitrag zu einer freien und menschlichen Gesellschaft” gehalten. Teilnehmerinnen und Teilnehmer der fast dreitägigen Veranstaltung waren 20 Studenten und junge Berufstätige, die aufgrund eines Bewerbungsverfahrens ausgewählt wurden und vom Austrian Institute, dem Organisator der Veranstaltung, ein Vollstipendium erhielten. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit der Friedrich August von Hayek-Stiftung für eine freie Gesellschaft (Berlin) sowie mit Unterstützung der Österreichischen Industriellenvereinigung (IV) statt.

Hier finden Sie das Programm und alle Vorträge, die als Video oder in schriftlicher Form erhältlich sind. Und hier geht’s zur Hauptseite der Austrian Academy.

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