Gunther Schnabl

Inflation ist immer und überall ein monetäres Phänomen, auch in Pandemie und Krieg

Beschädigte Lieferketten und Krieg verstärken den Preisauftrieb, sind aber nicht die eigentliche Ursache der steigenden Inflation. Das Problem ist die expansive Geldpolitik der Zentralbanken.

Mit Peitsche und Zuckerbrot: Die Auswirkungen der Negativzinspolitik der EZB auf das Bankensystem

Die EZB schwächt die Profitabilität der Banken und stärkt sie gleichzeitig in einer Weise, die es ihr ermöglicht, mit Hilfe der Geschäftsbanken politische Ziele umzusetzen. Eine neue Studie der Leipziger Ökonomen.

Niedrigzinspolitik lähmt die Wirtschaft und verringert den Wohlstand

Vor 30 Jahren begann Japans Niedrigzinspolitik, um 15 Jahre früher als in der EU. Doch drei Jahrzehnte Niedrigzinspolitik bedeuteten für Japan drei verlorene Dekaden. Im Interview mit Stefan Beig erläutert Gunther Schnabl, warum die Niedrigzinspolitik so schädlich für den Wohlstand ist.

Japans und Deutschlands Zombieunternehmen – willenlos und wohlgenährt

Wohlgenährte Zombies führen zu Wohlstandsverlusten. Die Bemühungen vieler Unternehmen, die Effizienz zu erhöhen und Innovationen voranzubringen, nehmen ab. Infolge der Verstetigung staatlicher Hilfen droht das Abdriften in planwirtschaftliche Strukturen.

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Folgen der Politik des billigen Geldes

Warum die immer expansivere Geldpolitik unerwünschte Nebeneffekte hat und die freie Marktwirtschaft gefährdet, erläutert Gunther Schnabl in seinem zweiten Vortrag auf der Austrian Academy 2020.

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Die Ursachen der heutigen Geldpolitik

Gunther Schnabl widmete sich in seinem ersten Vortrag auf der Austrian Academy 2020 den Ursachen der heutigen Geldpolitik. Dabei erklärte er sowohl die keynesianische, als auch die österreichische Sicht auf Wirtschaftskrisen.

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Gunther Schnabl: „Wir erleben eine Lockdown-, Wirtschafts- und Finanzkrise“

Bereits im Jahr 2019 kündigte sich eine Finanzkrise an, unterstreicht Gunther Schnabl von der Universität Leipzig im Online-Interview. Mit der Covid-19-Pandemie und dem Shutdown sind wir jedoch in eine Dreifachkrise geschlittert.

Die Rettung der Unternehmen in der Corona-Krise beschleunigt den Weg in die Staatswirtschaft

Der Lockdown hat die beginnende Finanzkrise beschleunigt. Nun führen weltweite Rettungsprogramme in eine schleichende Verstaatlichung. Es drohen Einschränkungen wie in ehemaligen Planwirtschaften.

Wie ist der Zins gestorben?

Der Tod der Zinsen ist nicht die natürliche Folge einer “Sparschwemme” oder einer “säkularen Stagnation”, wie viele Ökonomen behaupten, sondern das Ergebnis der Geldpolitik der EZB, wie die neue Studie der beiden Autoren zeigt. Die Folgen sind offensichtlich und fatal.

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Geld und inflationäre Geldpolitik

Die lockere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank gefährdet unseren Wohlstand und bewirkt eine Umverteilung von unten nach oben. Das zeigt Gunther Schnabel (Universität Leipzig) auf der Austrian Academy auf.

70 Jahre Soziale Marktwirtschaft – von den Grundprinzipien Erhards ist wenig übrig geblieben

Am 20. Juni 1948 bildete die Währungsreform in den drei westdeutschen Besatzungszonen die Grundlage für das deutsche Wirtschaftswunder. Sie wurde zu einem der „markantesten positiven kollektiven Erlebnisse der Deutschen“ (Ludwig Erhard).

Europäische Geldpolitik und Zombiefizierung: Wie Wachstum verhindert und Wohlstand zerstört wird

Der Schein der Erholung von der Krise in Europa trügt. Die Europäische Zentralbank (EZB) zögert mit dem Ausstieg aus der Nullzinspolitik – aus zwei Gründen.

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