Geldpolitik und Finanzwirtschaft

Währungswettbewerb ohne staatliche Regulierung: „Free banking“ in Schottland und der Schweiz im 19. Jahrhundert

Ein Währungssystem ohne eine Zentralbank in dem die Noten von privaten Banken als Kredite herausgegeben werden, ist nicht nur theoretisch möglich. Es bestand in Schottland und der Schweiz und funktionierte gut (in Schottland von 1695 bis 1845 und in der

Der Vatikan zu Fragen des Finanz- und Bankwesens: Klare ethische Prinzipien, Unklarheit in der Anwendung

Das neueste Dokument der katholischen Kirche zu „Wirtschafts- und Währungsfragen“ formuliert zwar gültige ethische Prinzipien, spiegelt aber auch das gegenwärtige Ringen der Kirche um ein adäquates Verständnis des modernen Finanzwesens wider. Das Dokument enttäuscht durch Fehlanalysen und Ausklammerung zentraler Fragen

Blockchain eröffnet Chancen auch abseits anarchokapitalistischer Träume

Viele Liberale setzen hohe Erwartungen in die Blockchain-Technologie. In gar nicht so ferner Zukunft könnte sie in sämtlichen Bereichen zur Anwendung kommen. Möglicherweise stehen wir gerade vor einem entscheidenden Entwicklungsschritt im Internetzeitalter. Doch den Blockchain-Anhängern geht es oft um mehr,

Besser heute als morgen: Raus aus der finanziellen Repression!

In vielen Industrieländern ist die Verschuldung hoch und das Wachstum gering. Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen, die die Verschuldung reduzieren könnten, sind bei den Wählern äußerst unbeliebt. Deshalb schlagen US-Ökonomen wie Kenneth Rogoff einen Schuldenabbau über die finanzielle Repression vor: Die Notenbanken

“Wir brauchen eine Reform des Wohlfahrtsstaates und mehr Steuerwettbewerb” – Interview mit Dan Mitchell

Seit Jahren fordert der Ökonom Daniel J. Mitchell von der US-Politik eine Senkung der Steuern und eine Reform des zunehmend aufgeblähten Wohlfahrtsstaats. Auf Dauer wird das Pensions- und Sozialsystem wegen der sich ändernden Bevölkerungsstruktur – immer mehr ältere Menschen und

Gefährliche Sorglosigkeit der Finanzmärkte: Wohin geht die geldpolitische Reise?

Auch zu Beginn des neuen Jahres ist vor den enormen Gefahren der gegenwärtig praktizierten lockeren Geldpolitik zu warnen. Tiefstzinsen, riesig angeschwollene Bilanzen der Notenbanken, Verschleierung von Risiken, zunehmende Staatsverschuldung zum Nulltarif, dabei aber Hochkonjunktur – ist  diese Form der Geldpolitik

Privatwährungen wie Bitcoin sind eine Chance, weil sie gesellschaftliche Lernprozesse in Gang setzen

Bitcoin floriert, steigt und fällt ungemein, und dies ruft strikt nach Regulierung. Oder etwa doch nicht? Tatsächlich sind die Rufer nach Regeln ziemlich kopflos, konzeptlos, mutlos. Zwar erleben wir möglicherweise die größte Blase aller Zeiten. Die Tulpenmanie in Holland 1637

Wachsende Wirtschaft: Trügerische Hoffnung auf ein Ende der Schuldenkrise

Da das Wirtschaftswachstum in der EU zugenommen hat, ist bei den Anhängern der EZB-Politik die Hoffnung gewachsen, die EU könnte unterstützt durch gewisse Reformen aus der Schuldenkrise herausfinden. Das dürfte eine trügerische Hoffnung sein. Denn die Wirtschaft ist nach den

Die Verteilungseffekte der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank destabilisieren Europas Demokratien

Die aktuelle Geldpolitik geht zu Lasten der sozial Schwachen und ist auf Dauer nicht tragbar, weil sie den sozialen Frieden gefährdet. Als ungerecht empfundene wachsende soziale Ungleichheit wird aber kaum je mit der Geldpolitik in Zusammenhang gebracht. Diese ist letztlich

Buchneuheit: Samuel Gregg, Für Gott und den Profit. Eine Ethik des Finanzwesens

Am 15. September 2017 ist unter dem Titel Für Gott und den Profit. Eine Ethik des Finanzwesens. Christlich – marktliberal die deutsche Übersetzung eines neuen Buches von Samuel Gregg, dem Forschungsdirektor des Acton Institute in Grand Rapids (USA) erschienen. Es wurde

Schulden sind gut, zu hohe Schulden sind schlecht: Der Hang zu immer grösserer Verschuldung macht das System instabil

Immer bedrohlicher türmt er sich auf, der globale Schuldenberg. Fast alle sind sie heutzutage verschuldet: der Privatsektor, die Staaten, die Industrienationen, die Schwellenländer. In den wichtigsten Volkswirtschaften der Welt belaufen sich laut der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) die Schulden

„Wir erleben die vermutlich größte außerparlamentarische Umverteilung in Friedenszeiten in Europa“: Interview mit Thorsten Polleit

Während das Wirtschaftswachstum für Erleichterung an den Finanzmärkten und in der Politik sorgt, warnen einige Ökonomen schon vor der nächsten Krise. Der Grund: Die Zinsen sind nach wie vor niedrig und die Verschuldung wächst weiter. In der Euro-Zone sind vor

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