Martin Rhonheimer

Soll künstliche Intelligenz staatlicher Lenkung unterstellt werden?

Leo XIV. bezeichnet in seiner neuen Enzyklika KI als kollektives Gut und ruft im Namen der Moral nach der rettenden Hand des Staates. Dabei verlässt er den Boden der traditionellen kirchlichen Lehre über das Privateigentum und argumentiert historisch fragwürdig.

Nicht Kapitalismus, sondern zu wenig Kapitalismus ist Ursache von Armut

Eine neue „Roadmap“ der UNO will aufzeigen, wie Armut ausgerottet werden könnte. Aber sie führt auf einen Holzweg, weil sie die falschen Fragen stellt.

Wie die Zentralbanken den Kapitalismus destabilisieren

Die immer wieder krisenhaften Entwicklungen, für die man dem Kapitalismus die Schuld gibt, gehen nicht auf sein Konto, sondern auf dasjenige der inflationären Geldpolitik der Zentralbanken wie auch auf das Konto des so entstandenen Bank- und Finanzwesens. Wie könnte ein Kapitalismus ohne geldpolitische Steuerung und inflationäre Zinspolitik aussehen?

Erbschaftssteuer und Gerechtigkeit: Gefährliche Argumente

Der Ruf nach einer Steuer auf „leistungslose Millionenerbschaften“ klingt im ersten Moment nach sozialer Gerechtigkeit – doch er beruht auf einem fatalen Denkfehler. Hinter dieser populären Forderung nach einer Erbschaftssteuer versteckt sich eine gefährliche Logik.

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Was ist das Soziale an der Sozialen Marktwirtschaft?

AUSTRIAN ACADEMY 2025: Den Verfechtern einer „sozialen“ Marktwirtschaft fehlt letztlich das Vertrauen in die Kräfte des Marktes. Ein Plädoyer für eine Marktwirtschaft ohne Adjektive, deren wohlstandsschaffende Dynamik nicht durch staatlichen Interventionismus behindert wird.

Mehr Staatskonsum bringt weniger Wohlstand und spaltet die Gesellschaft

Der Staat wächst und wächst und seine Ausgaben, letztlich also der Staatskonsum, nehmen zu, die privaten Investitionen hingegen sinken. Die öffentliche Hand gibt mehr aus, als der produzierende Teil der Gesellschaft ihm an Mitteln zur Verfügung stellt. Das kann auf die Dauer nicht gut gehen.

Neoliberalismus – ein Reformprogramm, das zum Sündenbock wurde

Die Neoliberalen wollten einst den freien Markt bändigen. Heute dient ihr Name als antikapitalistisches Schimpfwort. Warum ist es so gekommen? Und was ist eigentlich Neoliberalismus?

Die Austrian Academy 2025: Bericht und Fotos

Die Austrian Academy fand dieses Jahr nun bereits zum siebten Mal statt. Für viele ist sie zu einer festen Institution mit einem beträchtlichen Netzwerk von jungen Leuten geworden. 25 Teilnehmer hörten während vier Tagen Vorträgen von Experten zu, diskutierten und tauschten sich aus.

Kapitalismus schafft keine Gleichheit, macht aber alle reicher

Ohne die großen Konzentrationen von Kapital und Betriebsvermögen, gibt es keinen Fortschritt, keine Innovation, keine Steigerung der Produktivität und damit auch keinen Wohlstand. Das heißt aber nicht, dass durch den Kapitalismus die Ungleichheit ständig gewachsen ist, im Gegenteil.

Das Evangelium ist nicht antikapitalistisch, im Gegenteil

Jesus war kein Kapitalismuskritiker, sonst hätte er in seinen Gleichnissen das auf Gewinn gerichtete Tun nicht als Bild für lobenswertes Verhalten verwendet. Was Jesus tadelt, ist die Habgier der Geizigen, Faulen, der rücksichtslosen Genießer und Wohlstandshedonisten.

Der Staat darf kein barmherziger Samariter sein, sonst verstößt er gegen die Gerechtigkeit

Wenn Einwanderungspolitik zu einer Frage der Nächstenliebe wird, gerät sie auf Abwege. Der Staat hat nach Maßstäben des Rechts und der Gerechtigkeit zu entscheiden.

Der „Soziale Untertan“: Wie der staatlich abgesicherte Bürger immer mehr nach dem Staat ruft

Durch das Eindringen der öffentlichen Hand in alle Lebensbereiche mit dem Ziel der sozialen Absicherung wird die bürgerliche Mittelschicht, Rückgrat einer jeden freien Gesellschaft, ökonomisch geschwächt und moralisch-psychisch korrumpiert.

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