Was ist das Soziale an der Sozialen Marktwirtschaft?
AUSTRIAN ACADEMY 2025: Den Verfechtern einer „sozialen“ Marktwirtschaft fehlt letztlich das Vertrauen in die Kräfte des Marktes. Ein Plädoyer für eine Marktwirtschaft ohne Adjektive, deren wohlstandsschaffende Dynamik nicht durch staatlichen Interventionismus behindert wird.
Kapitalismus schafft keine Gleichheit, macht aber alle reicher
Ohne die großen Konzentrationen von Kapital und Betriebsvermögen, gibt es keinen Fortschritt, keine Innovation, keine Steigerung der Produktivität und damit auch keinen Wohlstand. Das heißt aber nicht, dass durch den Kapitalismus die Ungleichheit ständig gewachsen ist, im Gegenteil.
Donald Trumps disruptive Zölle: Gefahren oder Chancen für die EU
Donald Trump hat mit seiner Zollwut die Güter- und -Finanzmärkte erschüttert. Er will der Ungleichheit in den USA entgegenwirken, indem er Industriearbeitsplätze zurück in die USA holt. Die Unsicherheit auf den Finanzmärkten steigt, das Vertrauen in die größte Volkswirtschaft schwindet. Die EU wird davon kaum profitieren.
Wie wir mit der „Sozialen Marktwirtschaft“ den Wohlstand zerstören
Die Soziale Marktwirtschaft ist zu einer staatlichen Veranstaltung der Korrektur einer Marktwirtschaft degeneriert, der man nie wirklich zutraute, sozialverträgliche Ergebnisse hervorzubringen. Heute erodiert sie ihre ökonomischen Fundamente.
Der Liberalismus ist alternativlos, der liberale Staat hingegen ein Sanierungsfall
Die Schweiz ist stolz auf ihre liberalen Wurzeln. Doch infolge eines aufgeblähten Sozialstaates, Bürokratisierung und zunehmende Verschuldung ist eine schmerzhafte Kehrtwende nötig, um den durch das liberale Erbe geschaffenen Wohlstand nicht zu verspielen.
Rechts oder links? Die Unterscheidung wird unscharf
Das Links-rechts-Schema kann heute nur noch sehr eingeschränkt Orientierung bieten. Wir müssen auf die Inhalte schauen. Ob links oder rechts: die Frage ist, für wen die Freiheit des Individuums wichtiger als die Wohlfahrt oder die „Rechte“ des Kollektivs ist.
Gerechtigkeit, Gleichheit, Freiheit: Ist die Marktwirtschaft ungerecht?
AUSTRIAN ACADEMY 2024: Der Schlüssel für eine gerechte Gesellschaft liegt im Handeln freier Individuen und ihrer Koordination durch den Markt im Rahmen des Rechts. Der Markt selbst ist weder gerecht noch ungerecht. „Verteilungsgerechtigkeit“ ist eine Illusion und Ungleichheit nicht notwendigerweise ungerecht.
Marktwirtschaft, Freiheit und Unternehmertum – die Austrian Academy 2024
Zum sechsten Mal fand dieses Jahr die Austrian Academy statt. Elf, über vier Tage verteilte Vortragsmodule zu ökonomischen, kulturtheoretischen, sozialphilosophischen und migrationspolitischen Themen. Und viel Zeit für Gespräche, Diskussionen und Geselligkeit.
Deutsche Gewerkschaften – mitverantwortlich für den wirtschaftlichen und politischen Niedergang
Der neue deutsche Klüngel ignoriert den wirtschaftlichen Niedergang und fördert die Extreme von rechts und links. Der DGB sollte umdenken: Erst das Land, dann die SPD. Durch die Gewerkschaften muss ein Ruck gehen – nach rechts.
Französische und italienische Illusionen: Das Scheitern des westlichen Wohlfahrtsstaates
Die Idee, Staatsdefizite brächten wirtschaftlichen Segen, ist nicht auszurotten. Seit Jahren wuchsen in Ländern wie Frankreich und Italien die Staatsausgaben rascher als die Wirtschaft. Der Sozialstaat wird immer fetter. Eine Sanierung scheint politisch unmöglich.