Bild: 123RF | Veranstaltungsort: |
Haus der Industrie (Kleiner Festsaal) Schwarzenbergplatz 4 1030 Wien |
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| Datum: | 19. Mai 2026 | |
| Uhrzeit: | 18:30 |
Der Kapitalismus ist ein Problemlöser, der einzige, der es wirklich kann. Als solcher generiert er notwendig immer wieder neue Probleme, die er dynamisch adressiert. Doch gerade in solchen Momenten wittert die Politik ihre Chance. Der Kapitalismus wird nur überleben können, wenn das „Politische“ nicht überhand nimmt, wenn es den Markt nicht durch seine eigene, die staatliche Lösung, ersetzt. • Vortrag des führenden Wirtschafts.- und Sozialhistorikers Werner Plumpe von der Universität Frankfurt am Main • Zum Ausklang: Buffet • Die Teilnahme ist kostenlos • ANMELDUNG ERFORDERLICH
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Anmeldung ab 1. März möglich
Die Geschichte lehrt: Die kapitalistische Art des Wirtschaftens ist wesentlich ein Verfahren der Problemlösung. Die Leistungen und Erfolge des Kapitalismus werden deutlich, wenn man sie mit andern Versuchen vergleicht, mit den Probleme fertig zu werden, die der Kapitalismus immer wieder erfolgreich zu lösen vermochte.
Doch generiert der Kapitalismus – wie könnte es auch anders sein – immer wieder neue Probleme, die er dann dynamisch und innovativ adressiert. Gerade in solchen Momenten wittern Staat und Politik ihre Chance. Deshalb wird der Kapitalismus nur überleben können, wenn das „Politische“ nicht zu stark wird, wenn es den Markt nicht durch seine eigene, die staatliche Lösung, ersetzt.
Ob das geschieht und wie genau der Krieg des Staates gegen den Markt abläuft, ist – wie alles – eine historische Frage. Aktuell befinden wir uns an einer Art Scheidepunkt. Wie die Geschichte ausgehen wird, ist offen.
Der Wirtschafts- und Sozialhistoriker Werner Plumpe, Autor des Standardwerks zum Thema „Das kalte Herz – Kapitalismus: die Geschichte einer andauernden Revolution“ (2019), versteht es wie kein anderer, das Wesen des Kapitalismus zu erhellen und die Gründe für seine wohlstandsschaffende Kraft, dabei aber auch die Gefahren des Versuchs seiner politischen Steuerung einsichtig zu machen.
Anmeldung (ab 1. März möglich)
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Unser Referent:
Prof. Dr. Werner Plumpe

Prof. Dr. Werner Plumpe (*1954) war Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschafts- und Sozialgeschichte am Historischen Seminar der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Im Herbst 2022 wurde er emeritiert.
Nach dem Studium der Geschichte und Wirtschaftswissenschaften in Bochum (1985 Promotion) habilitierte er sich 1994 in Bochum. 1994 Hochschuldozentur an der Ruhr-Universität Bochum, 1998 Gastprofessur an der Keio-Universität Tokio, seit 1999 ordentlicher Professor an der Goethe-Universität, Frankfurt am Main.
Werner Plumpe war von 2008 bis 2012 Vorsitzender des Verbandes der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD) und ist u.a. Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats der Gesellschaft für Unternehmensgeschichte (GUG), Mitglied der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und Mitglied der Frankfurter Historischen Kommission.
Seine Forschungsschwerpunkte sind: Allgemeine Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Neuzeit; Unternehmens- und Industriegeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts; Geschichte der Industriellen Beziehungen; Geschichte des ökonomischen Denkens und der ökonomischen Theorien.
Zahlreiche Bücher zur Unternehmensgeschichte. Zum Thema dieses Vortrags veröffentlichte er 2019 das Buch Das kalte Herz. Kapitalismus: Die Geschichte einer andauernden Revolution, Rowohlt, Berlin 2019. 2025 ist von ihm erschienen:
Moderation: N.N.
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| Veranstaltungsort: Haus der Industrie (Kleiner Festsaal) Schwarzenbergplatz 4, 1030 Wien |
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| Datum: 19. Mai 2026 |
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| Uhrzeit: 18:30 |


