Wirtschaft und Politik

„Soziale Gerechtigkeit“: Die Ordnung des freien Marktes ist auch die gerechteste

Es ist unsinnig, soziale Ungleichheit in freien Markwirtschaften als “sozial ungerecht” zu kritisieren. Dies hat Friedrich August von Hayek bereits richtig erkannt. Nur irrte er, als er “soziale Gerechtigkeit” generell für ein Unding hielt.

Die gefährliche Verführungskraft des billigen Geldes

Dem Staat wird derzeit Geld nachgeworfen, wenn er sich verschuldet. Das ist für Politiker verführerisch: Die ökonomischen Gesetze scheinen aufgehoben. Dass Ökonomen ein solches Denken noch propagieren, ist bedenklich – und gefährlich.

Die Angst der Kirche vor dem “Kapitalismus”- WirtschaftsWoche-Interview mit Martin Rhonheimer

Das Gewinnstreben der Unternehmer hat zu Unrecht einen schlechten Ruf, unterstreicht der Präsident des Austrian Institute Prof. Martin Rhonheimer in einem Interview mit der WirtschaftsWoche.

Der allmächtige Staat stolpert über sich selbst – in Frankreich, Italien, Europa

Die „gelben Westen“ – und Millionen bescheiden lebender Franzosen – sind unzufrieden mit der Pariser Polit-Elite. Die hastigen Maßnahmen des Präsidenten Macron, im vergangenen Dezember am Fernsehen verkündet, warfen aber nur noch einen Scheinwerfer mehr auf dieses Regieren über die

Warum Marktwirtschaft, politische Freiheit und Demokratie zusammengehören – wenn auch nicht ohne Spannungen

Eine liberale Wirtschaftsordnung beruht auf freien Märkten, unternehmerischer Initiative und im Privateigentum gründender Eigenverantwortung. Die Voraussetzungen dazu wiederum sind Rechtssicherheit und vor allem wirtschaftliche Freiheit. Was die rein ökonomischen Aspekte einer Marktwirtschaft betrifft, kann – wie etwa im spätmittelalterlichen und

70 Jahre Soziale Marktwirtschaft – von den Grundprinzipien Erhards ist wenig übrig geblieben

Am 20. Juni 1948 bildete die Währungsreform in den drei westdeutschen Besatzungszonen die Grundlage für das deutsche Wirtschaftswunder. Bis dahin hatten Monopolisierung, Staatskommandowirtschaft, Preiskontrollen und Warenzuteilung die Lebensverhältnisse der Deutschen bestimmt.  Die Währungsreform wurde zu einem der „markantesten positiven kollektiven

Chinas Aufstieg und seine Herausforderungen: Wie viele Hegemonen verträgt die Welt?

Selbstverständlich haben wir uns alle längst an die Tatsache einer immer wichtiger werdenden Teilnehmerin am Weltwirtschaftssystem gewöhnt, und wir sind uns alle auch der immer grösser werdenden politischen Bedeutung Chinas bewusst. Von der militärischen Aufrüstung wird Kenntnis genommen, wo solche

BUCHTIPP: Von der Erfolgsgeschichte des Kapitalismus lernen

Ob Nord- oder Südkorea, Chile oder Venezuela, DDR oder BRD, China unter oder nach Mao Zedong – Rainer Zitelmanns Streifzug durch fünf Kontinente veranschaulicht eindrucksvoll: „Mehr Kapitalismus führt zu einer schnelleren Zunahme des Wohlstandes für die meisten Menschen.“ Mehr Staat

Marx über Marx: Das Lob des Kardinals offenbart das Defizit der kirchlichen Soziallehre

Der katholische Sozialethiker Oswald von Nell-Breuning stellte im Jahre 1983 fest, zwischen der katholischen Soziallehre und Karl Marx bestehe eigenartigerweise wenigstens im Negativen Übereinstimmung, nämlich darin, dass in der Vorstellung beider von Unternehmen „die Haupt- und Schlüsselfigur des Unternehmens“ fehle,

Gewerkschaften – selbstorganisierte Interessenvertretungen oder staatlich abgeschirmter Korporatismus?

Im April 2018 streiken Gewerkschaften in Frankreichs Bahnen und Deutschlands Luftverkehr. Sie setzen ihre Macht für Arbeitsbedingungen ein, die meist deutlich über jenen anderer Arbeitenden stehen, und ihre Macht multipliziert sich durch den Netzcharakter der Dienste von Bahn und Flugverkehr.

Mehr Staat bringt mehr Bürokratie und weniger Wohlstand – deshalb müssen Staatsaufgaben beschränkt werden

In wohl allen Ländern klagen die Bürger über die staatliche Bürokratie: zu langsam, zu kompliziert, undurchsichtig, schikanös, korrupt ... Die „Bösen“ sind die pflichtbewussten, korrekten Beamten. Es sind aber die Bürger, auch Bürokratiekritiker, die stets nach neuen Vorschriften und Regeln

Christliche Sozialethik und Kapitalismus: Ein Widerspruch? (Vortrag bei den Millstätter Wirtschaftsgesprächen 2017)

Das 19. Jahrhundert ist für viele Menschen der Inbegriff einer Zeit des Raubtierkapitalismus, wie er sich auch heute wieder zu zeigen scheint. Er beutete angeblich die Arbeiter aus und schuf zunehmende soziale Ungleichheit. Einige hätten profitiert, die Mehrheit sei deshalb

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